Über uns

Wir, mein Mann und ich, sind jetzt schon seit fast 20 Jahren im aktiven Tierschutz engagiert. Durch die Haltung verschiedener Tierarten (Abgabetiere, die von ihren früheren Haltern nicht mehr gewollt wurden) kamen wir vor vielen Jahren zu Farbratten.

Warum Ratten?

Durch diese kleinen intelligenten, interessanten und neugierigen Nager fasziniert, widmeten wir uns mehr und mehr ihrem Schutz und der Aufklärung über sie in der Bevölkerung. Leider ist der Aufklärungsbedarf bis heute erhalten geblieben, auch wenn das Image der Ratte als Heimtier schon immens verbessert werden konnte. Wir schlossen uns der Regionalgruppe Berlin des VdRD e.V. (Verein der Rattenliebhaber und -halter in Deutschland) an, und bauten deren Kontakte im Umland Brandenburgs aus. Die nicht nur sporadische, sondern permanente Aufnahme von Notfalltieren als private Pflegestelle begann ca. 2001, bei den Abgabetieren handelte es sich nicht nur hauptsächlich um Farbratten, sondern auch um andere Nager, angefangen von Kaninchen bis hin zu Hamstern, Chinchillas ect.
Aufgrund unseres damals leider nur lückenhaften Wissens um die vielen Arten wurde es notwendig, zu anderen Vereinen, Pflegestellen, Gnadenhöfen und Privatpersonen Kontakt aufzunehmen, und den Grundstein für eine gute, dauerhafte Zusammenarbeit zu legen. Mittlerweile sind wir als Mitglieder oder in der Leitung mehrerer Arbeitsgemeinschaften und regionalen sowie überregionalen Tierschutz- und Tierhilfevereinen tätig, betreuen mehrere Tierheime und etliche Notfälle – unsere Kapazitäten sind fast immer ausgelastet. Die Arbeit für die Tiere nimmt unsere gesamte Freizeit in Anspruch. “Neben” einer 40 – Stunden Woche als Angestellter für Softwareentwicklung und Administration ist mein Mann in unserer Pflegestation für die Administration und Logistik zuständig, ich arbeite derzeit, mit einem abgeschlossenen Studium der Geoökologie an der Universität Potsdam, in mehreren Teilzeitjobs und kümmere mich um die Organisation der Tierschutzarbeit.

Unser Tierhausi

Das TierhausiMit dem Erwerb eines kleinen, 70 Jahre alten Hauses im Brandenburger Umland im Dezember 2003 gelang uns der erste Schritt, unsere Pläne zum Aufbau einer unabhängigen Pflegestation in die Tat umzusetzen. Einen Großteil unserer Zeit und des Geldes investieren wir daher (…und für die kommenden Jahre) in den Aufbau unseres “Tierhausi”, welches auch für einige Vermittlungstiere der ReG Berlin – Brandenburg des VdRD e.V., verschiedener Tierheime und Tierschutzvereine sowie privater Tiernothilfen die Zwischenstation auf dem oftmals langen Weg zu einem neuen liebevollen Zuhause darstellt.
Um allen Anforderungen so weit wie möglich gerecht zu werden, machen wir weitestgehend alles selbst bzw. haben gute Freunde, die uns helfen (einen lieben Dank hier an dieser Stelle an alle). Seit April 2007 sind wir hier auch nicht mehr die einzigen “Zweibeiner”, wir haben Zuwachs von den Eltern meines Mannes bekommen, die jetzt die untere Etage bewohnen und sich ebenso liebevoll um die Tiere kümmern, falls wir mal ausfallen. Jetzt haben wir einige Möglichkeiten, die in einer Mietwohnung nicht realisierbar gewesen wären, bspw. ein Tierzimmer und Platz für Vermittlungsvolieren zur Aufnahme von Großgruppen – oder ganz einfach auch das Recht, noch nach 22.00 Uhr in Sachen Bohrmaschine tätig zu sein…

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