Die Wildrückschläge und der Niko(mausi)


Im TH Potsdam wurden 2 recht schwer händelbare Weibchen, Muttertier und Tochter, abgegeben, beide noch nicht wirklich alt.
Nachdem sie ein paar Monate dort sassen, haben wir sie zu uns genommen, um sie handzahm zu bekommen. Zum Nikolaus 2006 kam noch ein Einzelhaltungstier zu all den anderen Notfällen dazu, wir liessen ihn kastrieren und er durfte nun zu den beiden Weibchen ziehen, da er ein prima “Ruhepol” für die beiden war. Die Mama “Emma” wurde zur “Klebstoffratte” und mehr als nur handzahm, ihre Tochter bleibt ein wenig ängstlich aber ist mittlerweile auch händelbar durch ihre Halter, und der Nikomausi ist ein Schmuser mit Flausen im Kopf wie er im Buche steht!

Alle drei haben endlich eine liebe Familie in Berlin gefunden… – oder hat die Familie sie gefunden :-)? Aber lest selbst:

Nun zu den lieben Nasen. Also Emma, Uschi (die kleine) und Nico, fühlen sich schon ganz heimisch, Emma quiiiiitscht beim Streichel, na sie ist ja anhänglich, Nico wutzelt mit Uschi, die Kleine lassen wir nur kontrolliert raus, da sie nicht zu fangen ist, brauch noch etwas Zeit, auch Futter ist noch nicht ihr Thema, die Angst ist größer. Unsere Wohnung erobern sie nun von Tag zu Tag mehr. Die alten Pfade vom Hetty haben sie auch schon gefunden. Für Nico gibt es nichts Schöneres, als auf Entdeckungsreise zu gehen. Den Käfig haben sie sich auch gut organisiert, entweder alle in der Hängematte oder Uschi unten im Haus, Nico im Blechnest, Emma in der Hängematte, damit sie gleich herausbekommt, wann die Klappe oben auf ist. Mein Mann kommt im Moment zu nichts. Die 3 haben ihn voll im Griff. Demnächst folgen Bilder!

Hallo, Von den 3 Süßen die besten Grüße, die drei haben meinen Mann voll im Griff. Emma hat ständig Hunger und bettelt nach Jogurt oder Quark, Nico ist auf der Wanderschaft untersucht buchstäblich jede Ecke der Wohnung, gräbt in Blumenerde, frißt die Palme an, legt Reserven an (unter dem Bett) im Kleiderschrank wird dann mal aus einer Winterjacke ein herrliches Schlaflager, mit andern Worten nichts ist vor ihm sicher, Klippfenster hat er auch schon zur Flucht entdeckt, seine Uschi lernt von ihm ist aber noch immer super ängstlich und wir können sie nur über den Hunger mit Futter locken. Fangen ist schier unmöglich. Na vielleicht wird’s noch. In der Hängematte lässt sie sich frühmorgens streicheln und genießt es auch. Emma lässt sich früh von ihrem Herrchen durchkrabbeln und quietscht dazu. Zum Frühstück sitzt sie in der Küche und bettelt. Mit andern Worten, es ist wieder Leben in der Bude, wie der Berliner so sagt!

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