Rattenfreunde CH: “Leitfaden zur optimalen Rattenhaltung”
- Titel: Leitfaden zur optimalen Rattenhaltung
- Autor: Ursula Glatz und Autorenkollektiv
- Bewertung: + + +
- Verlag: Herausgeber: Club der Rattenfreunde Schweiz e.V.
- ISBN-Nr.: zu bestellen: hier
- Preis: ca. 17,- €
Hinweise zum Buch “Leitfaden zur optimalen Rattenhaltung.”
Seitenzahl – Anmerkung
8 Ratten sind begrenzt i.d. Lage, Farben zu sehen bzw. optisch wahrzunehmen. (Diss. Oliver Schleif.)
13 Fötenresorption nur bis zu einem bestimmten Entwicklungsstadium mgl., ansonsten werden bei Nahrungsmangel oder inadäquaten Haltungsbedingungen die Welpen gefressen (Nährstoffe!). Risiko immer Gebährmuttervereiterung durch unvollst. resorbierte Föten, v.a. bei Erstträchtigkeiten.
17 Fellfarben in Zusammenhang zur Zutraulichkeit – das ist Unfug!!! Innerhalb jahrelanger Notfallvermittlungstätigkeit habe ich keine Unterschiede feststellen können (statistisch relevante Werte durch hohe Notfalltierzahlen). Allerdings besteht bei allen Farbratten die Mglk. des Wildeinschlages (Wildrattenanteil durch Verpaarung – 1/2 wild, 1/4 wild usw…) oder des Wildrückschlages (kein genet. Wildeinschlag, aber Wildtierverhalten).
18 Bitte darauf explizit hinweisen, dass ein Aussetzen von Farbratten keine gute Idee ist und zum Tod selbiger führt.
22 Buchempfehlung Rauth – Widmann: weniger empfehlenswert. Besser Ingendahl (wird leider nicht mehr aufgelegt) oder Andrea Langos (VdRD e.V., Veterinär).
23 Domizilmindestgrösse für 2 Tiere – besser für 3 Tiere angeben, da bei Ratten kleinste Haltungseinheit 3 Tiere!!! Argumentationskette und bessere Begründung der 3er Haltung (Kopie aus Merkblatt der Rattenhaltung):
3. Aktion “nimm drei”!
Ratten sind Rudeltiere, nur zu zweit ist eine Haltung nicht artgerecht und die Tiere fühlen sich nicht wohl.
drei Tiere verbrauchen nur ein Minimum mehr an Platz, Zeit und Geld und werden genauso zahm.
nur zu zweit findet eine “Zweierverprägung” statt, wobei die Tiere spezielle Rudelaufgaben wahrnehmen und unter immensem sozialen und negativen Stress leiden.
verstirbt ein Partnertier in einer Zweierverprägung, kann es vorkommen, dass das andere Tier sich zurückzieht und aus Trauer ebenfalls verstirbt oder keinen Partner mehr annimmt.
verstirbt ein Partnertier in einer Zweierverprägung, muß man sich als Haltungsbeginner mit einer schwierigen, evtl. sogar unmöglichen Integration (Zusammenführung von Tieren) auseinandersetzen.
ab einer Gruppe von drei Tieren gibt es alle diese Probleme nicht mehr, deshalb nehmen sie immer drei Tiere auf!
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