Peter Schwertner: “Ungeliebte Tiere – und wie sie wirklich sind”
- Titel: Ungeliebte Tiere – und wie sie wirklich sind.
- Autor: Peter Schwertner
- Bewertung: +-
- Verlag: Landbuch Verlag Hannover GmbH
- ISBN-Nr.: 3-7842-0242-X
- Preis: gebraucht ca. 7 €
In diesem Buch werden verschiedene Tierarten vorgestellt, vor denen der Mensch bis heute Ekel, Angst und Abscheu empfindet und der Autor versucht, zu diesen Tieren ein paar aufklärende Worte anzubringen. Ich habe nur das Kapitel über Ratten gelesen und mußte feststellen, daß 1981 wohl noch sehr wenig über Ratten bekannt war, bzw. kann es auch sein, daß der Autor mit älteren Datenbeständen gearbeitet hat.
Ob nun dieses der Grund war oder der Autor allgemeiner etwas zu der Thematik beitragen wollte weiß ich nicht, aber außer über Ratten im engeren Sinne ist hier auch einiges über bspw. Mäuse und Bisam“ratten“, Politik und Staatsformen oder auch anderweitig querbeet zu finden. Interessant sind die Beschreibungen einiger Versuche, die mit Ratten gemacht wurden, obschon ebenfalls etwas abschweifend und sicherlich zu hinterfragen.
Ein schönes Photo ziert den Umschlag des Buches, jedoch wird die Ratte gleich am Beginn (S. 108) als Urfeind des Menschen bezeichnet. Mittlerweile und auch damals schon gibt bzw. gab es wesentlich mehr Ratten als Menschen auf der Erde – Aussage 4 Mrd. Ratten 1981 (S. 109). Im Kapitel „Wissenswertes über den Hauptfeind“ erfahren wir auf Seite 110, daß Ratten mit zu den gefährlichsten Tieren für den Menschen zählen, ja womöglich die gefährlichsten sind. Ich persönlich bevorzuge als Gegenüber doch u.U. lieber eine Ratte egal welcher Art anstelle beispielsweise einer Raubkatze.
Negiert wird diese Aussage durch die realistische Betrachtungsweise ein paar Sätze später, wo der Autor selbst darauf hinweist, daß erst durch die unhygienische Lebensweise des Menschen die Ratten sich zu einer Gefahr entwickeln können, unabhängig davon aber mit eine der interessantesten Tierarten sind.
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