Licht am Ende des Tunnels?
Seit über 10 Jahren bemüht sich der Tierschutzverein Potsdam und Umgebung e.V.um ein neues Tierheim in Potsdam. Nach vielen Rückschlägen, Hoffnungen, erneuten Rückschlägen (man erinnere sich an das Jahr 2007 als Potsdams Oberbürgermeister medienwirksam ein Plakat entrollte “Potsdam bekommt ein neues Tierheim”, obwohl er zu diesem Zeitpunkt schon wusste das man das aktuelle Tierheim ersatzlos schliessen würde, was dann Ende 2007 auch passierte), scheint nun doch wieder Bewegung in die Sache zu kommen.
Zum einen hat der Tierschutzverein Potsdam ein Grundstück gefunden, das auch von den dortigen Anwohnern als geeigneter Standort für ein Tierheim akzeptiert wird, ja sogar von diesen selbst vorgeschlagen wurde. Dazu kommt, das die Potsdamer Bürger mit einer überwältigenden Mehrheit in einer offenen Abstimmung zum Bürgerhaushalt den Vorschlag “Tierheim endlich bauen” auf den ersten Platz gewählt haben.
Ein weiteres Achtungszeichen kommt von einer Aktion der Prinzessin von Preußen. Sie hat unter dem Motto “Wir sind dabei!” mittlerweile über 90 prominente Befürworter und Unterstützer für ein Tierheim in Potsdam unter der Federführung des Tierschutzvereins gefunden, die alle ihre Hilfe angeboten haben. Darunter befinden sich unter anderem “Wolfgang Joop”, Schauspieler “Herbert Köfer”, die Mannschaft des SV Babelsberg 03, der Fußballtrainer von 1.FFC Turbine Potsdam Bernd Schröder und noch viele mehr.
Auch die Stadt Potsdam, die in den vergangenen Jahren nicht wirklich durch Zuneigung zum Thema Tierschutz allgemein und dem Tierschutzverein Potsdam im besonderen glänzte, hat mittlerweile Gesprächsbereitschaft signalisiert. Hoffen wir, das es diesmal ein ernst gemeinter Versuch ist, das Thema konstruktiv und zielführend anzugehen, denn leider hat Frau Müller-P. zuletzt das von ihrem eigenen Fachbereich selbst als Tierheimstandort vorgeschlagene Grundstück in Fahrland, “Marquardter Straße” als ungeeignet bezeichnet. Zum Glück stößt dieses unstete Vorgehen sowohl in der Bevölkerung als auch in der Politik immer mehr auf Unverständnis.
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